Die Kamera – der stillschweigende Beobachter

Creative Wichsing 17 September, 2009

Natürlich – als heterosexuell orientierter Mann will man nur unter äußerst seltenen Umständen (genauer gesagt fallen mir keine ein) einen Typen sehen, der sich einen wichst. Oder? Du kannst es ja gleich einmal ausprobieren, und dir einen der unzählichen CameraBoys ansehen – glaub mir, du wirst es nicht vergessen! Wie aber sieht es umgekehrt aus? Schon einmal daran gedacht, dich selbst beim Wichsen aufzunehmen?

Sieht man sich auf YouPorn & co um, gibt es immer wieder fette, hässliche Typen (nunja, die fallen einen am meisten auf), die sich beim Wichsen filmen und das Resultat online stellen. Doch was ist der Reiz daran? Ebenso gibt es viele Amateur-Paare, die – teils gegen Geld, teils einfach so – ihre privaten Sex-Filmchen auf eines der unzähligen Portale stellen.

Auch ich habe mich selbst beim Wichsen fotografiert und auch gefilmt und dabei ein ziemliches Maß an Erregung empfunden, wenn man sich auch nachher schmutzig fühlen mag und das Material am besten nicht sehen will – schließlich erwartet einen nach dem Orgasmus eine gewissermaßen anti-errogene Phase. Fast ist es ein Widerspruch, dass ich mich sonst gerne selbst sehe, teils aus der Perspektive eines “dritten”, und dazu ist eine Kamera – neben einem Spiegel, der mich auch beim Sex zu Höhenflügen bring – gut geeignet. Vielleicht erhält man damit den Eindruck, selbst in einem Porno mitzuspielen? Der geheime Drang, als Sex-Symbol gelten zu wollen – man betrachte nur pubertierende Mädchen, die weniger an haben, als Jenna Jameson.

Das führt weiter zu der Fantasie, selbst beim sexuellen Akt beobachtet werden, sich zu präsentieren – siehe Swinger-Clubs, im öffentlichen Raum gedrehte Amateur-Pornos, Exhibisionisten (und -innen). Doch Freunde, Bekannte oder die Eltern zu bitten, einem beim Wichsen zuzusehen, ist zur Zeit nicht gesellschaftlich akzeptiert; auch von der Freundin wird man in vielen Fällen einen schiefen Blick ernten. Die Kamera stellt hier eine gute Alternative da: Sie sagt nichts, sie schaut zu, aus jedem Winkel. Und, will man einen Schritt weiter gehen, lässt sich das Video ins Internet stellen, das ebenfalls nichts sagt.

Wer mutiger ist, und noch weiter gehen möchte, verkauft sich selbst über das oben genannte Portal und bekommt einen Prozentanteil (über 30%) dessen, was die Zuseher ausgeben. Schüchtern darf man da wohl nicht sein, und man muss damit zurecht kommen, als Wichsvorlage zu dienen und Kontakt mit den (wohl schwulen) Wichsern zu haben. Dafür winkt ein netter Zusatzverdienst… Nur ein Gedanke.

Ein Kommentar zum Thema “Die Kamera – der stillschweigende Beobachter”

  1. shavedman sagt:

    Also ich hab mich zwar noch nicht gefilmt aber mit Selbstauslöser Fotografiert.Es stimmt am anfang fühlt man sich komisch beim betrachten des eigenen Schwanzes und des vollgewichsten Körpers,aber mit der Zeit wenn man die Fotos einige Zeit später betrachtet,sozusagen wenn die Sexuellen Spannungen abgeebbt sind geilen sie mich auf und ich sehe sie mir sehr gerne wieder an,wobei ich meistens auch wieder anfange zu Wichsen.Es liegt vielleich daran das ich mich auch sehr gerne beim Wichsen im Spiegel betrachte,es soll aber nicht der Eindruck entstehen das ich keine andere möglichkeit habe mich Sexuell abzureagieren,ich bin ende 40 und Verheiratet,meine Frau und ich leben unser Sexualleben 4-5 mal die Woche aus und das in ziemlich vielen Variationen,doch habe ich einen ziemlich starken Sexualtrieb den ich dann eben wichsender weise auslebe.Jedenfalls werde ich auch mal ein Video von mir beim Wichsen aufnehmen um zu sehen ob ich auch so beim betrachten reagiere wie bei meinen eigenen”Wichsvorlagen” oder vielleicht noch besser.

    Ich werde danach von meinen Erfahrungen berichten.

Hinterlasse einen Kommentar


Wordpress Themes by Mobile Themes / Jim / Übersetzt ins Deutsche von Pascal Senn
Copyright © 2007 Wichsenblog. All rights reserved.